WEI­TER­AUS­BIL­DUNG

IM ERS­TEN JAHR

Die Wei­ter­aus­bil­dung (WAB) wird künf­tig (ab 01.01.2020) nur noch einen Tag dau­ern und muss im ers­ten Jahr nach der Füh­rer­prü­fung absol­viert wer­den. Sie beinhal­tet prak­ti­sche Übun­gen und das Erle­ben von Fahr­si­tua­tio­nen unter rea­li­täts­na­hen Bedin­gun­gen. Wesent­lich für die Unfall­ver­hü­tung ist das recht­zei­tige, kon­se­quente Brem­sen in jeder Situa­tion. Zwar gehört die Voll­brem­sung bereits heute zum Stoff der prak­ti­schen Füh­rer­prü­fung, wegen dem sehr dich­ten Ver­kehr kann sie aber häu­fig weder geübt noch geprüft wer­den. Die bestehen­den Aus­bil­dungs­plätze für die Wei­ter­aus­bil­dung sind dafür sehr gut geeig­net. Ein wei­te­res wich­ti­ges Thema der Wei­ter­aus­bil­dung ist das ener­gie­ef­fi­zi­ente Fah­ren, das künf­tig auch in Simu­la­to­ren geübt wer­den kann.

WAB Fahrtraining

Per­so­nen, denen die Gül­tig­keits­dauer des Füh­rer­aus­wei­ses auf Probe vor dem Inkraft­tre­ten die­ser Ver­ord­nungs­än­de­rung abläuft, haben fol­gende Wahl:
— Ent­we­der sie besu­chen beide Kurs­tage nach bis­he­ri­gem Recht und erhal­ten naht­los den defi­ni­ti­ven Füh­rer­aus­weis; oder
— Sie war­ten das Inkraft­tre­ten der Neu­re­ge­lung ab (und dür­fen zwi­schen­zeit­lich nicht fah­ren) und wei­sen ent­we­der den Besuch des ers­ten Kurs­ta­ges nach bis­he­ri­gem Recht oder die Wei­ter­aus­bil­dung nach neuem Recht nach.